Valentinstag, Tag der Verliebten

Valentinstag, Tag der Verliebten – Valentine’s Day, day of the enamoured
(English below)

Willkommen zum Sonntags-Beitrag!

Heute geht es um die Liebe. Am 14. Februar ist Valentinstag. Ich weiß, nicht für jeden ist das der Tag der Verliebten, viele sehen darin auch einen weiteren Tag des Kommerzes. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich finde. An diesem Tag schenken sich Verliebte gerne etwas. Und die Werbung hat es geschafft, dass auch weniger Verliebte geneigt sind, Geschenke zu machen. Besonders beliebt sind Blumen. Und wo kommen die um diese Jahreszeit her? Zu einem sehr großen Anteil aus Kenia. Allein der CO2-Fußabdruck der bunten Vielfalt ist durch die Flugreise enorm. Leider kommt dazu noch, dass die Pflanzen oft aus Monokulturen stammen und für ihr Wachstum viel Chemie eingesetzt wird. Und pro Rosenblüte, sie ist unser Liebling für diese Gelegenheit, werden 7-13 Liter Wasser verbraucht. Davon hat Kenia aber nicht gerade im Überfluss. Die Arbeitsbedingungen sind auch sehr dürftig, so dass Mensch und Umwelt gefährdet sind. Ausnahme: man kauft Fairtrade, dann ist es eine legitime Alternative, die vielen Menschen Arbeitsplätze gibt. Aber das Transport- und Wasserproblem bleibt.
Ähnlich sieht es bei Schokolade und Pralinen aus. Ein Fairtrade-Siegel ist auch hier sehr angebracht. Schonmal die veganen Alternativen aus biologischem Anbau probiert? Köstlich und definitiv weniger belastend für die Umwelt.

Liebe kommt übrigens ganz ohne käufliche Geschenke aus. Aber wenn man gerne schenken will, sollte das Geschenk nachhaltig sein. Das passt doch viel besser zur Liebe, die soll schließlich nachhaltig sein und nicht flüchtig oder gar ausbeutend.
Wie wäre es zum Beispiel, wenn man anstatt Blumen, Schokolade oder gar etwas gänzlich Unnützem mal einen Baum pflanzt? Oder ein Aufforstungsprojekt unterstützt? Bäume kann man übrigens auch pflanzen lassen. Von Baobabs in Kenia über Kakaobäume in Kamerun zu Mangos in Thailand. Wer lieber heimische Projekte unterstützt, findet auch da einige Möglichkeiten.
Wie wäre das?

Herzliche Grüße und einen nachhaltigen Tag!
Martin

Welcome to the Sunday article!

Today it is about love. Valentine’s Day is on the 14th of February. I know, not for everybody this is the day of the enamoured, many just see it as a day of commerce. Rightly so, I think. On this day lovers like to handover gifts to their loft ones. And the advertisements achieved, that even people less in love think, they have to make gifts. Very popular are flowers. And where do they come from at this time of the year? In Europe to a large extend from Kenya. The CO2 footprint of the colourful variety is enormous. Unfortunately you have to add, that most of them come from monocultures and did grow with the use of a lot of chemistry. And for each rose flower, they are our favourites for that day, 7-13 litres of water are needed. But Kenya does not have water in abundance. The work conditions are also very poor, so that humans and environment are endangered. Exception: you buy fairtrade flowers, which is an acceptable alternative, that gives jobs to the people. But the transportation and water problem stays.
For chocolate and pralines it is similar. A fairtrade-label is also here appropriate. Did you ever try the vegan alternatives from organic farming? Delicious and much better for the environment!

By the way, love gets along very well without buyable gifts. But if you want to give something, the gift should be sustainable. That fits then much better to love, as we want the love to be sustainable as well, and not elusive or exploitative.
What about giving something very useful instead of flowers or chocolates? For example planting a tree? Or support a forestation project? By the way, you can also get trees planted for you. Starting with Baobabs in Kenya over Cocoa trees in Cameroun to Mangos in Thailand.
But if you rather want to support local projects, there are also options.
How would that be?

Cordial greetings and have a sustainable day!
Martin

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