Unsere Erde – noch 12 Jahre

Unsere Erde – noch 12 Jahre – Our earth – 12 years left
(English below)

Im Herbst 2018 sagte der Bericht des Weltklimarats IPCC, dass uns für eine Beschränkung des Temperaturanstiegs auf 1,5°C nur 12 Jahre bleiben, um entscheidende Maßnahmen umzusetzen.
12 Jahre ist ein ziemlich kurzer Zeitraum, wenn es um die Umsetzung großer Vorhaben geht. 2030 ist bald, Gas geben ist angesagt!
„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ – skandierten streikende Schüler*innen und Studierende in Berlin und vielen anderen Städten. Wen meinen die eigentlich?
Und Greta Thunberg sagte jüngst in Davos auf dem Weltwirtschaftsforum: „Erwachsene sagen immer wieder: Wir sind es den jungen Leuten schuldig, ihnen Hoffnung zu geben. Aber ich will eure Hoffnung nicht! Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre…Ich will, dass ihr handelt, als wenn euer Haus brennt, denn das tut es!“. Und wen meint sie?
Sie alle meinen UNS. DICH und MICH, UNS ALLE. Sie richten sich auch an die Regierungen. Aber die werden ja auch von uns gestellt. Also sind WIR es, die etwas tun müssen.
Die Vorschläge der Kohlekommission zeigen, dass Druck auf die Entscheidungsträger nötig ist. Zwar werden die vorgeschlagenen Schritte (Reduktion von rund einem Viertel und Abschaltung von 3 Braunkohlekraftwerken bis 2022, Reduktion um die Hälfte bis 2030 und kompletter Ausstieg aus der Kohle bis 2038, Hambacher Forst sollte erhalten bleiben) teilweise begrüßt, aber um die den Temperaturanstieg zu drosseln reicht es nicht.
Gute Gründe, den Druck auf die Regierung(en) zu erhöhen.
Was also tun? Neben Demonstrationen sind Petitionen eine Möglichkeit, seine Stimme zu erheben. Und auch der direkte Kontakt zu den Vertretern des eigenen Wahlkreises im Parlament ist eine Möglichkeit.
Und natürlich, falls noch nicht geschehen, den Stromanbieter wechseln. Niemand von uns muss einen Anbieter unterstützen, der noch Kohlekraftwerke betreibt.
Was noch? Im Alltag bieten sich unzählige Möglichkeiten, die beitragen können, unseren Kindern nicht die Zukunft zu klauen. Viele Anregungen dazu findest du in meinem Buch.
Lass es uns tun! Machst du mit?

Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag,
Martin

Last fall the report on climate change from the IPCC stated, that we have only 12 years to implement significant changes in order to limit global warming to 1,5°C.
12 years is a very short time, considering the implementation of such big things. 2030 is soon, we have to step on it!
“We are here, we are loud, because you steal our future!” (in German it was a rhyme) – striking students in Berlin and other cities were shouting. Whom did the mean?
And Greta Thunberg said recently in Davos on the world economic forum: “Adults keep saying, we owe it to the young people to give them hope. But I don’t want your hope. I don’t want you to be hopeful! I want you to panic! I want you to feel the fear I feel every day… And act as if your house is on fire. Because it is.” Who is you? Who shall act?
They all talk to US. You and ME, All of US. They also address the governments. But those are elected from us. So it is US, who have to do something.
The proposals of the coal committee in Germany show, that pressure to the decision makers is necessary. The proposed steps (reduction by a quarter and shutting down 3 brown coal power plants by 2022, reduction by a half until 2030 and complete exit from coal by 2038, Hambach forest shall stay) are appreciated by some, but it is not enough to limit the global warming.
Good reasons to increase the pressure on the government(s).
So, what shall we do? In addition to demonstrations petitions are a good way to raise one’s voice. Also the direct contact to the elects of your district is an option.
And of course, if not yet done, change your energy supply to green power. Nobody has to support a company that runs coal-fired power plants.
What else? In daily life, there are many opportunities, which contribute, so that we don’t steal the future of our children. Many suggestions can be found in my book (in German only so far).
Let’s do it! Are you in?

Cordial greetings, have a nice Sunday,
Martin

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