Nachhaltiges Einkaufen

Nachhaltiges Einkaufen – Sustainable shopping
Teil 2 der Serie für mehr Nachhaltigkeit im Alltag – Part 2 of the series for more sustainability in our daily life
(English below)

Hallo!
Ob der Reiher gerade auf der Suche nach Futter ist? Wenn ja, dann gestaltet er seine Futtersuche nachhaltig. Das ist bei Tieren so. Naja, ein Tier fällt aus der Reihe: der Mensch.
Und vielleicht das Eichhörnchen, das nicht alle Winter-Futterdepots wiederfindet. Allerdings wachsen aus den dort gelagerten Samen Bäume, also ist es doch nachhaltig. Bleibt wohl doch nur der Mensch.
Was kann man tun, um als Mensch nachhaltigere Nahrungs- und Lieferkette zu haben?
• Generell so viel wie möglich Bio kaufen! Warum?
• Bei Lebensmitteln: es werden weniger Pestizide und Kunstdünger eingesetzt, der Anbau ist ressourcenschonender
• Bei Fleisch und Tierprodukten: die Haltungsbedingungen sind deutlich tierfreundlicher als in der konventionellen Tierhaltung, besonders gegenüber der Massentierhaltung
• Bio ist nicht gleich Bio, Label helfen bei der Orientierung. Demeter, Naturland und Bioland sind die bekanntesten Siegel neben dem EU-Bio-Siegel und setzen deutlich bessere Standards. Aber natürlich ist der niedrigste Bio-Standard besser als konventionelle Produkte
• Andere Lebensmittel: Heumilch, die Kühe fressen Gras auf der Weide oder im Winter Heu; Eier von Hühnern, deren Brüder leben dürfen; wenn Fisch, dann MSC-zertifiziert gegen Überfischung
• Kleidung: weniger Einsatz von Pestiziden auf den Baumwollplantagen, weniger Chemie in der Produktion, weniger Wasserverbrauch. Auch hier helfen Siegel, GOTS ist eins davon. Tierleid ist bei Kleidung ein wichtiges Thema. Keine Sachen mit Kunstfell-Besatz kaufen. Oft haben doch Tiere qualvoll dafür gelitten, weil das billiger ist als Kunstfell.
• Möbel, Putz- und Waschmittel, etc: immer gilt, dass weniger schädliche Inhaltsstoffe bei Herstellung und Verarbeitung kommen. Wie zuvor helfen auch hier Siegel bei der Orientierung. Zum Beispiel der Blaue Engel.
• Kosmetik: Auf Naturkosmetik achten, die ist frei von Mikroplastik und belastenden Chemikalien. Dazu sollte sie Tierversuchsfrei sein. Erkennbar an verschiedenen Vegan-Labeln oder auch dem springenden Hasen oder dem Hasen mit der schützenden Hand.
• Fairer Handel: wollen wir Schokolade essen, für die Kinder im Anbau und der Ernte der Kakaobohnen arbeiten mussten? Gleiches gilt, für Kaffee, Haselnüsse, und und und… Auch hier helfen Siegel. Fairtrade ist eins, ein Minimumstandard sichert aber auch UTZ zu. So werden soziale Standards und faire Bezahlung gesichert.
• Nachhaltigkeit hat drei Säulen: die ökonomische, die ökologische und die soziale. Im Idealfall sorgen wir mit unserem Einkauf für ein ausgewogenes Verhältnis dieser drei Bereiche.
• Wie schon erwähnt helfen Siegen oft bei der Orientierung. Daher gibt es in meinem Buch eine Vorstellung der wichtigsten Sieger der unterschiedlichen Bereiche.

Ich wünsche dir einen schönen und nachhaltigen Sonntag!
Herzliche Grüße,
Martin


Hello!
Maybe the heron is looking for food? If so, for sure is search is done sustainably. That is normal for animals. Well, one animal is a big exception: humans.
And maybe squirrels, when they don’t find all of their winter food depots. But then there will be trees growing out of the stored seeds, which is sustainable. Finally it is only the humans not being sustainable.
What can we humans do for a more sustainable food and supply chain?
• Generally buy organic! Why?
• Food: less pesticides and chemical fertilizer are used, the cultivation of the crop is much more resource friendly
• Meant and animal products: the husbandry conditions are significantly more animal friendly than in conventional farming, especially compared to industrial livestock farming
• Organic is not always the same, labels help to guide you to the best conditions. In Germany Demeter, Naturland and Bioland are known for their more strict rules compared to the EU label.
• Other groceries: hay milk, the cows eat gras on meadows or hay in winter; eggs from chicken, who’s brothers are not killed; if you eat fish, take at least MSC-certified fish to avoid overfishing
• Clothing: less pesticides on the cotton farms, less chemicals in the production, less water consumption. Here also labels give a good guidance, GOTS is one of them. Animal harm is an important topic. Don’t buy stuff with faux fur trimming. Often animals suffered distressfully for that as it is cheaper than faux fur.
• Furniture, washing detergent and cleaning agents: less harmful ingredients in production and processing. Again labels help, the Blue Angel (Blauer Engel) is one of them.
• Cosmetics: use natural cosmetics, which is free from micro plastics and does not use noxious chemicals. And it should be free from animal testing. You can see that by different vegan labels or the jumping hare or the hare with the safeguarding hand.
• Fair trade: do we want to eat chocolate, for which children hat to work in growing and harvesting the cocoa beans? Same for coffee, hazelnuts, and and and…Also here labels help. Fairtrade is one, but UTZ/Rainforest Alliance also set minimum standards. That way social standards and fair pay are ensured.
• Sustainability has three pillars: the economical, the ecological and the social. Ideally we support an equal balance of all three with our purchases.
• As already mentioned labels help to give guidance. Hence my book introduces the most important ones (in German only).

I wish you an nice and sustainable Sunday!
Cordial greetings,
Martin

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