Manukan Island und Singapur

Hallo, schön dass du wieder hier bist!

Heute gibt es Teil 2 und 3 der Reise: Kota Kinabalu mit Manukan Island und Singapur

 

Der Flug von Sandakan nach Kota Kinabalu (KK) ist wohl etwas ruckelig, was Martin allerdings verschläft. Alex hingegen ist sehr froh, als die 50 Minuten rum sind.

Unser Hotel in KK ist eigentlich ganz okay, aber wenn man aus so einer schönen Lodge aus dem Regenwald kommt, ist ein Hotel an einer viel befahrenen Straße in einer nicht wirklich schönen Stadt schon ein Schock. Zum Glück nur für 2 Nächte.

Der Schock löst bei Martin glatt einen Fieberschub aus, er schlottert sich in den Schlaf.

Am nächsten Morgen sind wir aber beide fit genug, um unseren Ausflug ins Mari Mari Cultural Village zu machen. Um 9 Uhr werden wir abgeholt, eine Stunde später geht die geführte Tour los. Von den 5 größten Stämmen in Sabah wird sehr anschaulich gezeigt, wie sie früher gelebt und gewohnt haben, ob sie Jäger, Farmer oder Händler waren und ob sie Kopfjäger waren. Sehr toll gemacht, wir haben viel über das Leben der Stämme erfahren. Zum Abschluss gibt eine Musik- und Tanzaufführung, ebenfalls sehr schön, und ein anschließendes Mittagessen.

Erschöpft, da immer noch geschwächt, kommen wir wieder im Hotel an und gönnen uns 1,5 Stunden Pause, bevor wir gegen 16:00 Uhr aufbrechen, um uns die neue Stadtmoschee anzuschauen. Von außen ein prächtig erscheinender Bau, von innen aber eher nüchtern gehalten. Trotzdem ein sehr interessanter Einblick. Spannend wäre es sicher, dort zu sein, wenn der Muezzin zum Gebet ruft, aber dafür passte unser Timing nicht. Hören kann man die Muezzins der verschiedenen Moscheen aber auch im ganzen Stadtgebiet.

Auf dem Rückweg lassen wir uns an einem Shopping-Center absetzen, um uns etwas im Supermarkt einzudecken und Nachschub an Mitteln gegen Durchfall zu beschaffen. Spannend, es gab nur malaiische Mittel, so wissen wir nicht so genau, wie sie einzunehmen sind. Egal, wird schon helfen.

Abends gehen wir auf Empfehlung vom Hotel malaiisch essen, sehr spannend. Das Restaurant wird auch hauptsächlich von Einheimischen genutzt. Uns hat der Tipp aber gefallen und geschmeckt hat es gut.

03.10. – Meeresrauschen und Beach Clean Up

Aber der Reihe nach. Nach dem Frühstück geht Martin noch mal Einkaufen. Salzstangen oder ähnliches gibt es hier leider nicht, dabei wäre das für die gereizten Verdauungstrakte sehr gut. Ginger Ale gibt es ebenfalls nicht, aber immerhin Ginger Salt, da ist das gleiche drin, schmeckt ähnlich und soll den Bauch beruhigen. Schauen wir mal.

Um 11:30 Uhr werden wir abgeholt und zum Bootsanleger gebracht, von wo aus es in knapp 15 Minuten mit dem Boot nach Pulau Manukan, also auf die Insel Manukan geht. Sie liegt im Tunku Abdul Rahman Nationalpark direkt vor der Küste Borneos bei Kota Kinabalu.

Auf der Insel angekommen schauen wir uns nach der Begrüßung ein wenig um und entdecken bald schon den ersten Waran. Wie wir später feststellen, ist es ein eher kleines Exemplar. Das einzige Hotel der Insel ist das Manukan Island Resort. Wir haben ein Beach Chalet mit Blick auf den Public Beach, wo gefühlte 500 Tagesgäste die Insel genießen und schnorchelnd das Wasser erkunden. Die meisten in Schwimmwesten, es sind fast alles Asiaten, die vermutlich nicht schwimmen können. Es gibt auch einen Strandabschnitt, der für die Hotelgäste ist, der ist deutlich ruhiger. Wir suchen ihn sehr bald auf, denn bei 34°C und 94% Luftfeuchtigkeit kann man ein Bad gebrauchen. Leider ist der Strand zum Teil ziemlich vermüllt. Der Schock kommt dann, wenn man ins Wasser geht. Ein Doppelschock: das Südchinesische Meer ist 29°C warm, von Abkühlung also keine Spur – und ebenfalls total zugemüllt, was sich besonders beim Schnorcheln im flachen Wasser offenbart. Martin fängt gleich mal an, davon einiges einzusammeln und zum Müll zu tragen. Wenig später macht ein malaiischer Hotelgast mit seinem Sohn das Gleiche. Schön, wenn man sieht, dass zumindest einige Menschen sich um die Umwelt sorgen. Martin sammelt bei einem weiteren Schnorchelgang nochmal einiges ein. Für einen Nationalpark und für das Hotel ist das ein ganz schwaches Bild. In wenigen Stunden mit ein paar fleißigen Helfern wäre das alles rein – zumindest erstmal. Uns gehen da die Bilder nicht aus dem Kopf, wie einer Meeresschildkröte ein Strohhalm aus der Nase operiert werden musste, denn Strohhalme waren auch reichlich dabei. Die sollte man doch glatt verbieten.

Abends, wenn alle Tagesgäste weg sind, ist es total ruhig auf der Insel, sehr angenehm, Wir genießen ein leckeres Abendessen in schönem Ambiente und setzen uns später noch auf den Steg und lauschen dem Meer beim Plätschern.

04.10. – Wir gehen den Tag gemütlich an, es ist der erste Tag der Reise, an dem wir kein Programm haben, nicht für einen Ausflug oder einen Transfer abgeholt werden. Gegen Mittag packt es Martin dann doch ein wenig und er macht sich auf, den Jungle Trail der Insel zu erkunden. Nicht, ohne sich vorher über die Gefahren zu erkundigen. Es gibt 2 Schlangenarten, davon ist eine giftig. Das sind die Warane ebenfalls, beide sind aber sehr scheu. Also los. Der Pfad, hält, was der Name verspricht, es geht durch den Dschungel. An zwei Stellen muss man suchen, wo der Pfad überhaupt langgeht. Sehr sehr schön! Neben vielen kleinen Eidechsen und einer Einbahnstraße mit Ameisen gab es dann auch ein recht großes Exemplar eines Warans zu sehen. Er wird knapp 2 Meter lang gewesen. Dem Gedanken „Ups, ist der groß“ folgte der Griff zur Kamera. Beim Waran folgte dem Gedanken „Ups, was will der denn hier“ die Flucht, so dass der Griff zur Kamera leider überflüssig wurde. Trotzdem sehr beeindruckend, diese ebenfalls stark gefährdeten Tiere hier zu sehen.

Wenig später gab es noch eine Eidechse, die mit vermutlich etwas über einem Meter Länge auch nicht klein war. Die hatte es noch eiliger als der Waran, sie flog förmlich über das Unterholz davon. Auch ein schönes Schauspiel. Nach rund 75 Minuten endet der Weg am Sunset Point der Insel. Martin hatte ihn ganz für sich alleine, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass sowas ja kein normaler Mensch in der Mittagshitze macht. Aber im Schutz der Bäume ließ sich das ganz gut ertragen. Auf dem Rückweg gab es dann noch einen Waran zu sehen, der etwas kleiner und fotogener war.

 

Später wird noch gebadet und geschnorchelt. Während Martin beim Schnorcheln 2 Clownsfische entdeckt, hat Alex am Strand einen Waran zu Besuch , ebenfalls ein großer von rund 2  Metern Länge. Sehr beeindruckend!

 

Die Scharen der Tagesgäste, die scheinbar wie im Gänsemarsch, einem Gruppenleiter folgend und mit Schwimmwesten bewaffnet, auf die Insel einfallen, scheinen heute früher abrücken zu müssen. Vermutlich, weil das Wetter über KK nicht gut aussieht. So haben wir etwas früher Ruhe auf der Insel und genießen weiter den Sonnenschein und später einen ruhigen und gemütlichen Abend.

05.10. – der nächste Entspannungstag, wir verbringen viel Zeit mit Lesen und im Wasser, was unsere Schultern und Martins Kopfhaut nicht ganz so toll fanden – dafür hat der Rest es sehr genossen. Martin macht am Nachmittag nochmal einen Ausflug auf dem Dschungelpfad, dieses Mal allerdings ohne 

besondere Sichtungen. Beim Abendessen genießen wir wieder die3 Musiker, wie schon am Abend zuvor. Mit 2 Gitarren und einem Kontrabass gehen sie von Tisch zu Tisch und spielen Liederwünsche. Sie kennen echt viele Lieder und spielen sich auch sehr gut. Eine tolle musikalische Untermalung des schönen Abends.

 

Nach dem Essen führt uns unser kleiner Spaziergang wieder auf den Steg, von wo aus wir nicht nur dem Meer lauschen, sondern auch einen kleinen, circa 1,2 Meter langen Hai im Wasser schwimmen sehen. Wir sind wirklich Glückspilze. Später erfahren wir, dass es ein Riffhai ist, der dort hin und wieder auftaucht. Den Steg hat man abends für sich allein, von den wenigen Angestellten abgesehen, die eins der späten Boote nach Kota Kinabalu nehmen. Wir fragen uns schon, warum fast alle Gäste des Resorts nach dem Essen aufspringen und verschwinden. Ob das Fernsehprogramm so spannend ist? Wir genießen lieber die tropischen Abende, noch einen Drink und die Livemusik, später noch das Meer. Der Abschied davon wird schnell genug kommen.

Apropos Abschied – Alex Essen nimmt immer noch allzu schnell Abschied von ihr, sie hat schon den sechsten Tag Durchfall. Komisch, tagsüber geht es ihr gut, abends oder in den frühen Morgenstunden ruft in Toilette.

06.10. – nach dem Frühstück geht Martin noch ein Mal den Jungle Trail. Irgendwie müssen diese Schlangen doch zu finden sein. Aber für diese sensiblen Tiere kommt man vermutlich auch dann wie der Elefant im Porzellanladen vorbei, selbst wenn man auf vermeintlich leisesten Sohlen daherkommt. Ergo, keine Schlangen. Auch keine Warane, dafür aber rebhuhnartiges Federvieh und eine Eidechse, circa 1,5 Meter groß. Sie ließ Martin bis auf 3 Meter nah kommen und erschrak sich wohl ebenfalls. Sie rannte davon, als gäbe es kein Morgen mehr. Bei Martin gab es dann erstmal einiges an Adrenalin zu verarbeiten.

Ansonsten ist dieser Pfad einfach herrlich. Das Grün dieses Waldes ist bezaubernd und die Pflanzen faszinierend. Einige kennt man bei uns als Zimmerpflanzen. Oder auch als Schnittblumen, so stehen zum Beispiel vor unserem Bungalow Strelizien.

Vor unserer Tür hat es sich heute eine Katzenmama mit ihren zwei Kleinen gemütlich gemacht. Sie bleibt den ganzen Tag, säugt die Kätzchen und chillt. Auch der Vater streift einmal herum und schaut nach dem Rechten.

Später wird gebadet, Martin geht auch noch mal Schnorcheln und sieht Papageienfische und auch einen Kugelfisch. Leider zieht dann ein sehr kräftiges Gewitter von der Hauptinsel herüber, es kracht ordentlich und die Insel bebt. Lange nicht so einen lauten Donner gehört. So fällt der Plan, den Strand noch einmal ordentlich auszukosten, leider ins Wasser.

Martin geht nach dem Gewitter, aber noch bei tröpfelndem Regen, ein letztes Mal baden.

Beim Abendessen sind wir dieses Mal vorbereitet und haben einige Wunschsongs dabei. Da zunächst auch nicht so viel los ist, bekommen wir insgesamt 7 Lieder. Ein schöner Ausklang unseres zweiten Teils der Reise.

 

Auch zum Manukan Island Resort ein paar Worte in Bezug auf die Nachhaltigkeit. Kein Vergleich zur Sukau Rainforest Lodge. Aber immerhin wird daran gearbeitet. Toilettenspülungen werden zumindest teilweise schon mit Regenwasser betrieben und man untersucht gerade die Installation einer dezentralen Solaranlage, um die einzelnen Einheiten mit warmem Wasser und Strom zu versorgen. Das wäre sicher sehr sinnvoll, da der Strom auf der Insel zurzeit mit einem Dieselaggregat erzeugt wird. Mithilfe des Umkehr-Osmoseverfahrens will man auf der Insel Trinkwasser aus Meerwasser gewinnen. Das ist leider auch eine sehr energieintensives Verfahren. Aber momentan wird das Trinkwasser per Schiff von Borneo geliefert, was sicher auch viele Ressourcen verbraucht.

Der Müll im Wasser ist ein großes Problem, das meiste davon wird per Meeresströmung in der Bucht der Insel abgelagert. Das Plastik in den Ozeanen ist leider ein großes und globales Problem.

 

07.10. – Singapur, wir kommen!

Um 9:00 Uhr sind wir abreisebereit am Steg und mit knapp 15 Minuten Verspätung sagen wir Ade zu dem schönen Eiland Pulau Manukan.

Unser Flieger mit Silkair nach Singapur geht um 12:10 Uhr, wir haben am Flughafen reichlich Zeit und können noch etwas einkaufen. So gibt es für Alex einen plüschigen Orang-Utan, den sie in Anlehnung an unseren ersten Kontakt einem echten Vertreter der Art, Michelle tauft. Martin kauft Kaffeebohnen von Borneo, so kann man zuhause beim Kaffee noch länger an den schönen Urlaub denken. Den leckeren Sabah-Tee hat Alex sich schon vorher gesichert, den gibt es allerdings auch an jeder Ecke zu kaufen.

Bei der Ankunft im Stadtstaat Singapur erwartet uns kurz nach der Landung erstmal wieder ein Gewitter, so dass das Gepäck nur mit einiger Verzögerung entladen werden kann.

Wir werden am Flughafen abgeholt und zum Hotel gefahren. Die Fahrt durch die 5,7 Millionen Einwohner zählende Metropole ist beeindruckend, will aber auch erstmal verarbeitet werden, wenn man gerade von einer kleinen Insel kommt. Gegen 15:30 Uhr kommen wir an unserem Hotel The Elisabeth an. Nach einer Verschnaufpause machen wir uns auf zur nahegelegenen Orchard Road im Stadtzentrum, vermutlich die Einkaufsstraße der Stadt. Alles mit Rang und Namen, was teuer ist, lässt sich hier wohl finden. Wir schauen uns in deiner der vielen Malls, der Paragon, um, trinken Kaffee und essen später auch dort zu Abend. Besonders Martin gelingt es noch nicht so recht, sich mit der Lautstärke und dem Anblick der vielen Menschen anzufreunden.

08.10. – wir werden um 9:00 Uhr zu einer Stadtrundfahrt abgeholt und lernen den Vormittag über einiges über die Stadt, ihre Geschichte und wie die verschiedenen Ethnien hier zusammenleben. Dazu besuchen wir Little India, das sich gerade auf das Deepavali-Fest vorbereitet und wohl noch bunter und duftender ist, als normalerweise. Überall kann man geflochtene Blumenketten und -kränze kaufen.  Auch auf dem Programm stehen Chinatown, Esplanaden und der Botanische Garten, der seit 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Orchideen-Garten ist sehr beeindruckend und der Duft dort einfach betörend. Little India ist mit seinen engen Marktgassen sehr spannend, aber auch Chinatown gefällt uns sehr gut. Beides werden wir wohl am nächsten Tag nochmal besuchen. In Chinatown stehen eine Moschee, ein hinduistischer und ein buddhistischer Tempel fast nebeneinander, ein Zeichen dafür, wie man sich hier gegenseitig respektiert und friedlich zusammenlebt. Wir entscheiden uns, den buddhistischen Tempel von innen anzuschauen. Wirklich sehr spannend und auch sehr prunkvoll!

 

Am Ende der Stadtrundfahrt lassen wir uns bei den „Gardens by the Bay“ absetzen. Es ist eine Parkanlage, die dem Meer abgetrotzt wurde, wie insgesamt 10% der Fläche Singapurs. Das ist schon sehr beeindruckend. Auch das berühmte Hotel Marina Bay Sands steht auf dieser künstlich geschaffenen Landfläche.

Wir verbringen den gesammten Nachmittag bis in den Abend hinein in dem Park, besuchen den Cloud Forest und den Flower Dome. Der Cloud Forest ist besonders spannend, in der Kuppel wird ein Nebelwald nachgebildet, dazu wird sehr viel über die Besonderheiten dieser Wälder, die Umwelt und Ihr Gefährdung dargestellt. Sehr schön gemacht, ein tolles Erlebnis.

Auch die Supertree Grove ist toll angelegt. Der Skyway, ein an Stahlseilen hängender Baumkronenpfad, der zwei der künstlichen Bäume miteinander verbindet, verlangt Martin dann aber doch einiges ab. Es kommt mal wieder durch, dass er nicht so ganz schwindelfrei ist.

Um 19:45 Uhr gibt es am Supertree Grove eine Lichtershow, die wir uns ebenfalls anschauen. Sie ist sehr sehenswert und mit der musikalischen Untermalung ein Highlight. Um kurz nach 20:00 Uhr verlassen wir die Gardens By The Bay in Richtung Marina Bay Sands, denn wir wollen uns am Event Plaza vor den Shoppes at Marina Bay Sands um 21:00. Uhr die Lasershow anschauen.
Sehr beeindruckend und sicher ebenfalls ein Highlight, mit dem man den Tag perfekt ausklingen lassen kann. Anschließend geht es mit dem Taxi zurück ins Hotel, wo wir gegen 22:00 Uhr doch sehr erschöpft im Zimmer ankommen. 30° Grad bei 90% Luftfeuchtigkeit machen uns Langnasen, so werden Europäer hier schon mal bezeichnet, doch sehr zu schaffen.

09.10. – wir haben kein festes Programm und fliegen erst am Abend. Da uns Little India am Vortag so gut gefallen hat, lassen wir uns vom Taxifahrer dort absetzen und tauchen noch mal in die engen Gassen des indischen Marktes ein, lassen uns vom betörenden Duft und dieser bunten Welt verzaubern. Zum Glück ist es hier überdacht, denn es fing gerade an zu schütten, als wir den Bereich erreichten.

Nach dem kurzen Wolkenbruch, der die Luftfeuchtigkeit noch etwas nach oben schraubt, kommt gleich wieder die Sonne raus. Das kommt uns bei unserem Gang zum malaiischen Viertel nicht gerade entgegen. Im Gegenteil, wir hätten wohl doch besser ein Taxi für diesen Weg genommen, da wir doch recht viel durch die Sonne müssen und es richtig heiß ist. Sehr anstrengend für Alex, die bald einen ziemlich roten Kopf bekommt. Das Viertel wird dominiert von der Sultans-Moschee, die sehr prunkvoll aussieht. Dazu enge Gassen, die zum gemütlichen Flanieren einladen und viele Restaurants, die unter anderem auch arabischen und türkischen Gaumenschmaus bieten. Eigentlich wollten wir von dort noch mit der U-Bahn weiter nach Chinatown, entscheiden aber bald, dass der Weg zur nächsten Station zu weit ist und wir ein Taxi nehmen wollen. Leider hält keins an, so dass wir nach einer unnötig zurückgelegten Wegstrecke und paar Minuten warten entscheiden, im malaiischen Viertel zu bleiben und ein Eis zu essen und Kaffee zu trinken. Das Eis ist lecker, aber auch ein wahrer Luxusartikel in Singapur. So kostet eine Kugel umgerechnet 2,80 €, für einen Café Americano zahlt man 3,10 €. Aber die Pause war dringend nötig und man muss sich ja auch mal was gönnen. 🙂

Von der Moschee aus fahren wir gegen 13:30 Uhr zurück zum Hotel, wo wir unser kühles Zimmer nochmal für ein Stündchen genießen und uns frisch machen, bevor wir um 15:00 Uhr auschecken. Wir werden allerdings erst um 19:00 Uhr abgeholt, so lassen wir das Gepäck im Hotel und gehen zu den nahegelegenen Shopping-Malls. Für Alex gibt es ein paar Ohrringe von Pandora, fast ein Wunder, so eine Billigmarke unter all den Pradas und Guccis dieser Einkaufstempel zu finden. Martin erkundigt sich nach einem neuen Canon – Objektiv, aber das Objekt seiner Begierde ist nicht vorrätig. Dafür hat seine letzte Neuerwerbung, das 100-400mm Zoom, im Regenwald hervorragende Dienste geleistet. Wir schlemmen in der Mall noch ein wenig und machen uns dann auf den Weg zurück zum Hotel, wo wir dann bald in Richtung Flughafen aufbrechen.

Um 21:40 Uhr hebt dann unser Riesenvogel in Richtung Dubai ab, es ist unser erster Flug in einer A380. Das ist schon ein sehr beeindruckendes und riesiges Flugzeug. Dazu ist es nicht besonders voll, so dass wir 3 Plätze für uns haben.

Leider ist die Boing 777 von Dubai nach Frankfurt rappelvoll. Aber egal, wir kommen heil um 8:40 Uhr wieder auf deutschem Boden an. Nach vielen Staus erreichen wir unser Heim gegen 16:00 Uhr und so geht ein wundervoller Urlaub zu Ende. Wir sind froh, dass wir diese Reise gemacht haben und so viele wunderschöne Eindrücke mitnehmen konnten.

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