Liebster Award – was für eine schöne Überraschung!

Liebster Award – was für eine schöne Überraschung!

Seit längerem verfolge ich den Blog von Elisa: Flohbair. Neulich sah ich dann ihr Bild mit dem Logo vom Liebster Award und habe mich spontan für sie gefreut.

Neugierig las ich in ihrem Artikel die Fragen und ihre Antworten dazu, die mich wieder einmal sehr inspirierten und zum Nachdenken anregten.

Bei der 11. Frage angekommen staunte ich dann aber nicht schlecht und meine Freude schlug einen Purzelbaum, da sie mich ebenfalls nominiert hat.

So schreibe ich nun diese Zeilen und hoffe, dass ich dich ebenfalls etwas inspirieren kann und du mich etwas besser kennenlernst.

 

  1. Hast du ein Geheimnis für mehr Lebensfreude im Alltag?

Eins? Da fällt mir spontan ein, nicht alles zu ernst zu nehmen, vor allem auch sich selbst nicht.

Dazu hilft mir sicher mein Optimismus, vieles so zu sehen, dass ich Freude empfinde, wenn die auch vordergründig nicht gleich zu erkennen ist.

Was für mich ebenfalls zur Lebensfreude dazu gehört, ist, diese auszustrahlen und damit weiterzugeben, zum Beispiel mit einem Lächeln. Das geht im Zug, an der Supermarktkasse, überall, wo man Menschen begegnet. Und meistens bekommt man ein Lächeln und etwas Lebensfreude zurück geschenkt. Ein indisches Sprichwort sagt, dass das Lächeln, das man aussendet, als Glück zu einem zurückkehrt.

Zu guter Letzt und besonders wichtig: die Liebe! Sie schenkt besonders viel Lebensfreude und es ist für mich etwas wundervolles, diese mit einem ganz besonderen Menschen, meiner Frau Alex, schon seit über 27 Jahren zu genießen.

  1. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?

Neben der Zeit, die ich mit meiner Frau verbringe und unseren Töchtern, wenn sie zu Besuch sind, bin ich wahnsinnig gerne in der Natur unterwegs. Entweder radelnd, laufend oder wandernd. Das gibt mir sehr viel, macht mir den Kopf frei und erdet mich auch.

Dazu gibt es mir die Gelegenheit, meinen Gedanken zu lauschen und für meinen inneren Frieden zu sorgen.

Was mittlerweile auch dazu gehört, ist das Schreiben. Letztes Jahr erschien mein erstes Buch, „Mein Glück mit dem Glück“. Darüber bin ich dann auch zu meinem Blogg gekommen, der mir sehr viel Spaß bereitet. Darüber hinaus arbeite ich gerade an meinem zweiten Buch, das sich mit Umweltschutz im Alltag beschäftigt.

  1. Wie lautet dein Lebensmotto?

„Ein Traum ist nichts anderes, als eine mögliche Wirklichkeit, die darauf wartet, stattzufinden!“  Der Satz stammt von Ma Ma Gombe aus John Streleckys „Safari des Lebens“. Das Buch hat mich sehr inspiriert und mich dazu angeregt, mir Gedanken zu machen über meinen Zweck der Existenz und meine Big Five for Life, also meine 5 großen Ziele im Leben.

Ein weiteres Motto, dass mich seit einiger Zeit begleitet und immer wieder beschäftigt ist das afrikanisches Sprichwort: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Schritte tun, dann werden sie das Gesicht der Welt verändern.“ Mit diesem Motto möchte ich im Blog, aber auch mit dem zweiten Buch, den Menschen einen Anstoß für eine positive Veränderungen geben. Es gibt viel, für das es sich lohnt einzutreten, zum Beispiel Natur und Umwelt, soziale Gerechtigkeit, mehr WIR und weniger ICH.

  1. Wie gut kennst du dich?

Im Alter von 47 Jahren hatte ich ja schon etwas Zeit, mich kennenzulernen. 😊 Ich weiß recht gut über meine Stärken und Schwächen Bescheid, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht immer wieder mal etwas Neues an mir entdecke und dabei meinem Leben neue und spannende Richtungen gebe. Ich bin ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist und der gelernt hat, sich selbst zu lieben. Selbstliebe klingt ja mittlerweile fast abgedroschen, aber ich halte sie für immens wichtig, da sie das Miteinander mit unserer Umwelt maßgeblich beeinflusst.

Ein wichtiger Baustein, sich selbst zu kennen, ist für mich die Klarheit über die eigenen Werte. Für mich sind meine Werte eine Art Leitfaden für mein Leben, an denen ich mich immer wieder orientieren kann, zum Beispiel auch in schwierigen Zeiten, wenn ich auf den ersten Blick nicht weiß, wo es langgeht.

Aber um diese Frage mal auf den Punkt zu beantworten: sehr gut!

  1. Wie gehst du mit deinen Gefühlen um?

Meine Gefühle sind ein Teil von mir, ich lausche, was sie mir sagen wollen. Ich akzeptiere sie, auch wenn ich sie manchmal unpassend für den Moment finde. Zum Glück bin ich ein fröhlicher und meistens gut gelaunter Mensch, so dass es mir wohl leichter fällt als manch anderem. Aber ich habe auch traurige Tage, keine Frage. Wenn der Grund für die Traurigkeit nicht zu ändern ist, dann akzeptiere ich sie als berechtigte Stimmung. Vielleicht lenke ich mich mit etwas schönem ab, oder ich spüre einfach in mich hinein. Manchmal fließen dabei auch Tränen, die meistens sehr hilfreich sind und helfen, Klarheit zu finden. Und so kehre ich dann oft wieder dahin zurück, eine Frohnatur zu sein.

  1. Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus?

Nun, in die Zukunft schauen kann ich zum Glück nicht. Aber ich bin voller Hoffnung, dass die Menschheit aufwacht. Die Lage ist in vielerlei Hinsicht bedrohlich und es gibt im Moment vieles, das sehr erschreckend ist. Doch das hat auch den positiven Effekt, dass die Menschen aufwachen und sich stark machen gegen das Erschreckende. Seien es die vielen Menschen, die gegen die erstarkten Rechten Farbe bekennen und ihnen zeigen, dass wir mehr sind. Mehr Menschen, die für ein weltoffenes und buntes Miteinander eintreten. Auch die vielen jungen Menschen, die sich engagieren für Flüchtlinge, die Umwelt, die Müllvermeidung; Tierschutz, vegetarische oder sogar vegane Ernährung, Gemeinwohl und und und….Die vielen positiven Impulse machen mir Mut und daher glaube ich, dass die Menschheit eine schöne Zukunft hat auf diesem wundervollen Planeten hat.

  1. Wie wichtig ist es, Ziele zu haben und zu verwirklichen?

In meinem Buch „Mein Glück mit dem Glück“ habe ich dem Thema Ziele, Visionen und auch dem Sinn des Lebens ein Kapitel gewidmet. Aus meiner Sicht trägt es enorm zum eigenen Glück bei, diese für sich zu definieren. Ziele geben meinem Leben eine Richtung, sie bereiten Freude, weil man sich auf den Weg und das Erreichen freuen kann und vor allem wenn man sie erreicht, setzt das enorme positive Energien frei. Das können im Kleinen Ziele für einen Tag sein oder im Großen auch Ziele für mehrere Jahre oder für das Leben. Ziele helfen mir, mein Leben zu gestalten. Mir gefällt da der Ansatz von John Strelecky mit dem Museumstag – wenn am Ende meines Tage jeder Tag ein Ausstellungsstück im Museum meines Lebens ist, so möchte ich doch, dass das Museum voller schöner Exponate ist.

  1. Dein Tipp für Menschen, die keine Zeit haben?

Ob ich der richtige bin, diese Frage zu beantworten, wo ich doch selber keine Zeit habe? Zumindest ertappe ich mich immer wieder dabei, dieses Gefühl zu haben. Das passiert recht schnell, besonders wenn man einen sehr fordernden Beruf hat, bei dem auch der zeitlich Einsatz recht groß ist. Aber was bedeutet es überhaupt, Zeit zu haben – oder auch nicht? Wenn ich im Job viel Zeit verbringe, bedeutet das nicht gleichzeitig, keine Zeit zu haben. Wenn mir die Arbeit Spaß macht, ich dort mit einem tollen Team arbeite, dann erlebe ich dabei ja auch schöne Momente. Oder ich nehme mir etwas vor, zum Beispiel in den Wald gehen oder in einem schönen Buch lesen, komme dann aber nicht dazu, weil ich zu lange im Internet gesurft habe. Habe ich dann keine Zeit? Oder habe ich sie anders genutzt? Zeit ist da und jeder hat davon die gleiche Menge zur Verfügung. Wie ich sie nutze ist allein meine Sache. Und besonders ist es meine Sichtweise darauf, wie ich sie nutze, die dabei ein gutes Gefühl aufkommen lässt oder mir das Gefühl gibt, „keine Zeit zu haben“. Es liegt also an jedem selbst.

  1. Was ist dein Lieblingswort?

Ich denke nicht, dass ich das eine Lieblingswort habe. Worte haben eine enorme Kraft, im Positiven wie im Negativen. An was denkt man, wenn man Worte wie Stress, Hektik oder Zeitdruck hört oder gar feststellt, dass man unter jenen leidet? Ich mache mir gerne die Energie, die in positiven Ausdrücken steckt, zu eigen. Zum Beispiel Glück. Dieser Begriff inspiriert mich sehr, nicht nur, weil ich ein Buch darüber geschrieben habe. Aber auch das Wort Umwelt ist mir ein sehr wichtiges, weil so viel darin steckt. Es umfasst sowohl meine „menschliche Umwelt“ mit allem, was das soziale Umfeld gibt, aber es steckt eben auch die Natur in ihrer Gänze in diesem Wort, und diese liegt mir auch sehr am Herzen.

  1. Was ist das Verrückteste, was du je getan hast?

Was ist denn etwas verrücktes? Eine besondere verrückte Aktion fällt mir nicht ein. Aber ein Coach sagte mal, dass verrückt auch bedeutet, dass man abgeleitet vom räumlichen abrücken, etwas anders ist als andere – anders als der Mainstream. Individuell sozusagen. In dem Sinne sollten wir alle ein wenig verrückt sein und ich denke, das bin ich auch. So tun sicher Einige die Inhalte meines Blogs oder das Schreiben der Bücher als verrückten Quatsch ab. Ich denke aber, dass ich damit die Menschen erreichen und bereichern kann. Selbst wenn es nur ein paar sind…kleine Schritte eben. 😊

  1. Wen nominierst du für den Liebster Award?

Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, es gibt Einige, deren Blogs ich sehr gerne lese. So nominiere ich die folgenden Fünf und wünsche ihnen zugleich viel Spaß dabei:

Sophia von Sophia Kat Zee Mueller

Kristin von You are amazing

Norman von Vernünftig Leben

Sarah von Itchy Feet – ein Reiseblog

Michi von affis.adventures

Meine Fragen an euch:

    1. Warum bloggst und schreibst du? Was ist dein Antrieb dabei?
    2. Was bedeutet Glück für dich? Was macht für dich ein glückliches Leben aus?
    3. Wie lautet dein Lebensmotto?
    4. Was braucht die Menschheit deiner Meinung nach dringend. Wie sieht unsere Zukunft und die des Planeten Erde aus?
    5. Was ist deine Lieblingsbeschäftigung?
    6. Hast du einen Lieblingsort? Oder einen Platz, der ein magische Bedeutung für dich hat?
    7. Welche Person und welche 5 Dinge würdest du gerne dabei haben, wenn du auf einer einsamen Insel strandest?
    8. Wie wichtig sind dir Ziele und Visionen? Was möchtest du in deinem Leben erreichen?
    9. Gibt es Menschen oder Bücher, die dich besonders inspiriert haben?
    10. Was ist dein besonderes Talent? Und in welchem Bereich möchtest du dich gerne weiterentwickeln?
    11. Wen nominierst du für den Liebster Award?

 

Herzliche Grüße,

Martin

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