Engagement

Hallo bei der Glücks-Safari!

 

Heute beim Radeln durch die schöne Natur am Bodensee habe ich an meine persönliche Glücks-Safari, halt mein Leben, gedacht.

Das hatte gerade in den letzten Wochen im Urlaub besonders schöne Momente, die ich sehr genossen habe.

Mir ist dann wieder bewusst geworden, dass all das nicht selbstverständlich ist und man gut daran tut, das Leben mit offenen Augen wahrzunehmen und die kleinen und großen Glücksmomente des Lebens als Geschenke zu sehen und sich an ihnen zu erfreuen.

Für mich ist aber auch wichtig, nicht zu übersehen, dass vieles auf dieser Welt nicht so toll läuft und daher die Glücksmomente für viele Menschen, aber auch viele Tiere und die Natur insgesamt nicht so breit gestreut sind.

Zu den störenden Elementen zähle ich die politischen Entwicklungen in vielen Ländern. Was verleitet die Menschen in Ländern wie den USA oder Österreich dazu, ihre Stimmen ausgewiesenen und unberechenbaren Egoisten oder rechten Stimmungsmachern zu schenken? Oder Kandidaten, wie in Tschechien, die die EU in Frage stellen. An der Stelle mal ein Gruß an die Nachbarn in Österreich. Ihr macht mir Sorgen! Genau wie mir einige Gegenden in Deutschland große Sorgen machen. Mir ist schon klar, dass in vielen „reichen“ Ländern dieser Welt sehr viele Menschen nicht am Reichtum teilhaben. Aber ob es dann hilft, Superreiche zu wählen, die persönlich die EU sicher nicht mehr brauchen? Aber auch nie dahin gekommen wären, wenn die friedenstiftende Einrichtung EU nicht wäre? Vermutlich wäre Europa inklusive Deutschland dann immer noch in Ost und West geteilt.

Ich frage mich eher, ob es für eine Gesellschaft gut sein kann, wenn manche so viel Geld haben, dass sie ihr Leben im Orbit, auf dem Mond oder dem Mars vorbereiten. Ich möchte damit nicht über die Musks, Bransons und Bezos richten und kenne auch ihr soziales Engagement nicht. Aber gibt es nicht genug Leid auf dieser Welt, dass man verbessern könnte, anstatt sein eigenes Leben im All vorzubereiten? Wie wäre es mit Gemeinwohlökonomie?

Engagement – ja, das braucht es auf dieser Welt. Um das Leid vieler Menschen zu lindern, den rechten Stimmungsmachern nicht das Feld zu überlassen oder auch den Fortbestand vieler Tiere zu sichern, damit auch viele Generationen nach uns dem Borneo-Zwergelefanten voller Bewunderung auf den Hintern starren können.

Und Engagement kann vielfältig sein und sicher ist für jeden eine passende Möglichkeit dabei. Eine, die außer etwas Strom und minimal Zeit nichts kostet, sind Petitionen.

Damit lassen sich Einzelschicksale beeinflussen, zum Beispiel ungerechtfertigte Abschiebungen verhindern. Aber auch allgemeine Themen wie die Zulassung von Glyphosat. Wenn nicht über eine Millionen Bürger Europas ihre Stimme erhoben hätten, wäre in Brüssel vermutlich längst auf die Stimmen der Lobbyisten von Monsanto gehört und die Zulassung für weitere 10 Jahre durchgewunken worden. Es wirkt also!

 

Und du? Bist du dabei?

 

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!

Nachdenkliche Grüße,

Martin

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