Der Mensch und die Umwelt

Hallo liebe Glücks-Reisenden,

da mein Buch fast fertig ist, hier noch mal ein Ausschnitt aus einem Kapitel, dessen Thema mir sehr am Herzen liegt.

Herzliche Grüße,

Martin

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Der Mensch und die Umwelt

„Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen.“

Sitting Bull, gestorben 1890, Stammeshäuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Lakota-Sioux

In dem Maß, wie mir die Bedeutung der Natur für mich selbst wichtig wurde, stieg auch mein Bewusstsein für die Umwelt. Es ist naheliegend, dass etwas für die Erhaltung der Natur getan werden muss, wenn ich weiterhin in ihr entspannen will.

Es geht aber nicht nur um den „Luxus“ des Entspannens, sondern auch um lebenswichtiges. Wenn der Mensch zum Beispiel die Abholzung der Wälder, speziell der Regenwälder, weiterhin in so atemraubendem Tempo vorantreibt, werden die klimatischen Veränderungen immer stärker spürbar. Noch stärker und massiver, als es jetzt schon der Fall ist.

Ich habe erst kürzlich gelesen, dass man immer von dem Menschen und der Natur spricht und dass das vielleicht schon ein Teil des Problems ist, denn der Mensch ist ein Teil der Natur. Leider erhebt er sich über die Natur und all ihre Geschöpfe. Darin liegt nicht unmittelbar das Problem. Es wird erst zu einem, weil der Mensch das nicht mit der gebührenden Achtung für die Pflanzen- und Tierwelt tut.

Dazu sagte Sitting Bull:

„Der Mensch hat das Netz des Lebens nicht gewebt, er ist nur ein Faden darin. Was immer er ihm antut, tut er sich selbst an.“

Neben einem Umdenken im Großen ist es auch notwendig, dass wir alle etwas im Kleinen tun, jeder in seinem direkten kleinen Kosmos. Die Möglichkeiten dafür sind unglaublich vielfältig.

……..

Neben dem Respekt für die Umwelt fällt mir als ein wichtiger Wert die Genügsamkeit ein.

Genügsamkeit in Form von

  • Nicht jeden Tag Fleisch essen müssen
  • Dinge benutzen, bis sie wirklich kaputt sind und nicht immer das neueste anschaffen müssen
  • Auf Produkte verzichten oder ihre Nutzung reduzieren, von denen man weiß, dass die Inhaltsstoffe nicht umweltverträglich erzeugt wurden
  • Mal auf das Auto verzichten und das Rad nehmen oder zu Fuß gehen

Das sind nur ein paar Beispiele. Vermutlich fallen dir spontan auch ein paar aus deinem Leben ein.

Mir geht es dabei nicht darum, dass wir jetzt alle unsere Gewohnheiten komplett umkrempeln. Wenn wir alle einen kleinen Beitrag leisten, könnte schon viel bewirkt werden, um die Ressourcen der Erde zu schonen.

Eine Plastiktüte weniger, eine PET Flasche ersetzt durch eine Glasflasche, nur ein bis zwei anstatt drei bis vier Papierhandtücher, etwas nicht ausgedruckt, das nicht unbedingt auf Papier musste – du weißt doch, was ich meine.

Noch ein paar Gedanken zum Thema Fleisch. Ich bin weder Veganer noch Vegetarier und ich gestehe, dass ich einfach zu gerne Fleisch esse, um komplett darauf zu verzichten. Aber ein- oder maximal zweimal die Woche reicht vollkommen. Möglichst aus regionalen Betrieben, nicht aus der Massentierhaltung, gekauft beim Metzger, nicht im Diskounter. Damit reduziert man automatisch den Bedarf an unökologisch hergestelltem Tierfutter, für das auf der ganzen Welt Regenwälder den Anbauflächen weichen müssen und hilft, wieder zu einer respektvollen Tierhaltung zu kommen. Zum Beispiel ohne das Schreddern von männlichen Küken, das Entfernen von Rindern-Hörnern oder Schweine-Schwänzen ohne Betäubung oder jede Menge „überflüssiger“ männlicher Kälber von auf Milch-geben getrimmten Rindern.

Okay, letzteres geht auf das Konto von übermäßigem Verzehr möglichst billig produzierter Milch oder Milchprodukten.

Dazu kommt noch, dass 82% der hungernden Kinder auf der Welt in Ländern leben, die Tierfutter für die Tiermast in reichen Ländern produzieren. Das muss uns zusätzlich zu denken geben.

……..

Was hat dieser Umwelt – Aktivismus mit meinem Glück zu tun? Oder deinem?

Für mich kann ich sagen, dass es mich ein Stückchen glücklicher macht, wenn ich etwas für die Umwelt tue und dabei helfe, unseren Nachfahren die von ihnen geliehene Erde intakt zurück zu geben.

Und wenn dich dieses Kapitel anregt, dabei mitzuhelfen, wird mein persönliches Glück noch ein ganzes Stück größer.

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