Das falsche Pferd

 

Willkommen zurück beim Glück! 🙂

Heute gibt es noch mal etwas von Bodo Wartke: Das falsche Pferd

Ein tolles Stück, das mich beim Konzert gleich sehr angesprochen hat. Auch wenn der Titel nicht gleich erkennen lässt, worum es geht.

Wie wäre die Welt wohl, wenn wir nur noch aus Liebe handelten? Und dabei die Selbstliebe einschließen?

Meine Gedanken zum richtigen Beruf findest du weiter unten, ein Auszug aus meinem Buch „Mein Glück mit dem Glück“.

Ich wünsche dir einen schönen Tag!
Martin

 

Beruf oder Berufung

Als ich ein kleiner Junge war, wollte ich gerne Förster werden. Daran erinnere ich mich heute recht oft, da Bäume und der Wald insgesamt für mich sehr bedeutsam sind. In den USA hat mich in einigen Nationalparks der Gedanke, Ranger zu sein, sehr angespitzt. Da wäre man als Förster wohl prädestiniert für einen Quereinstieg. So könnte man meinen, dass der Förster so etwas wie eine Berufung für mich wäre.

Nun bin ich aber Ingenieur der Nachrichtentechnik. Bringt nicht viel, wenn man auf Ranger umsatteln will. Ist ja für mich auch eher ein Hirngespinst, da ich auch meinen jetzigen Beruf sehr mag und nicht wirklich eine Alternative suche.

Dabei ist wohl ein wichtiger Aspekt, dass ich ja weniger als Ingenieur tätig bin. Bei meinem Job im Einkauf eines Automobilzulieferers profitiere ich zwar von meinem technischen Wissen, aber ich bin froh, dass ich nicht rein technisch arbeite, sondern viele andere Aspekte für eine Bereicherung meiner Tätigkeit sorgen.

Natürlich habe ich hin und wieder einen wehmütigen Gedanken, wenn ich zurückblicke und denke, wie es wohl wäre, wenn…

Aber dann wird mir immer sehr schnell klar, dass wohl alles ganz anders gekommen wäre. Alles schließt dann auch ein, dass ich meine Frau und damit meinen besten Freund eventuell nicht hätte und unsere zwei wundervollen Kinder ebenfalls nicht. Damit hat sich die Wehmut für mich dann erledigt. J

Was aber, wenn es bei dir anders ist? Wenn du doch immer wieder wehmütig denkst, was wäre wenn und du dich täglich zur Arbeit quälst und die Freude an der Arbeit längst der Vergangenheit angehört oder vielleicht auch nie da war?

Selbst wenn man an sich einen tollen Job hat, hilft es nicht, wenn er einem selbst keine Erfüllung gibt. Auf Dauer ist das einfach zermürbend und ganz sicher nicht gesund – Burnout und Co. lassen grüßen.

Was aber tun?

Ich kann da ehrlich gesagt nur bedingt Ratschläge erteilen, da ich selbst keine direkte Erfahrung mit der Situation habe.

Aber eins ist klar: du solltest deine innere Stimme ernst nehmen und überlegen, was du verändern kannst, um eine dich erfüllende Tätigkeit zu finden. Das bist du dir selbst schuldig und in gewisser Weise auch deiner Umwelt. Denn nur wenn du mit Passion deinem Beruf nachgehst, kannst du wirklich etwas bewirken. Für dich, für die Menschen in deinem Umfeld und die Welt insgesamt.

Und selbst wenn du lediglich etwas egoistisch an dich denkst. Wir arbeiten bis 67 und vermutlich ändert sich diese Zahl noch ein paarmal, vor allem wenn du noch jünger bist. Und kleiner wird sie dabei vermutlich nicht. Die Arbeits-Zeit bis zur Rente in einem unbefriedigenden Job abzusitzen ist also ein langwieriges und zermürbendes Unterfangen.

Wenn du die Notwendigkeit für eine Veränderung erkannt hast, ist ein erster wichtiger Schritt gemacht. Was dann besonders zählt ist folgende Aussage: Es ist viel mehr möglich!

Ich weiß, das klingt irgendwie abgedroschen, aber es steckt Wahrheit darin. Hast du den Willen und den Mut, etwas zu verändern, kannst du unglaublich viel erreichen!

Das Erzielen einer positiven Veränderung hat viel weniger mit Talenten und besonderen Fähigkeiten zu tun, als mit dem Glauben an dich und daran, dass du es schaffen kannst.

Es gibt viele Beispiele von Menschen, die ihr Leben verändert haben und sich selbst damit eine Wende zum Glück geschenkt haben. Viele tolle Bücher wurden darüber geschrieben. Eins lese ich gerade: „Frühstück mit Elefanten – als Rangerin in Afrika“ von Gesa Neitzel (siehe 2. unter Anmerkungen und Quellen). Eine wundervolle Geschichte! Die Parallele zu meinen Ranger-Träumen ist dabei wohlgemerkt rein zufälliger Natur!

Ich kann dich nur ermutigen, mit offenen Augen nach Beispielen zu suchen, die dir selbst Mut machen.

Ich wünsche dir für deinen Weg viel Mut und den Glauben an dich!

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