Autofahren

Autofahren – Car driving
Teil 7 der Serie für mehr Nachhaltigkeit im Alltag – Part 7 of the series for more sustainability in our daily life
(English below)

Hallo 😊
Das Autofahren bringt in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit viele Aspekte mit sich. In aller Munde ist der CO2-Ausstoß, dazu kommen Stickoxide und Feinstaub.
Es gibt aus Umweltsicht schlechte und weniger schlechte Autos, wirklich gute aber eigentlich nicht. Warum?
Bei einem E-Auto ist der ökologische Rucksack riesengroß, das ganze Thema Batterie und ihre Rohstoffe noch nicht ausgegoren. Und die H2-Brennstoffzellen sind bisher kaum vorhanden, auch wenn ich mir persönlich am Meisten davon verspreche.
Egal ob Verbrenner oder E-Auto, allen gemein ist ein Problem, über das man sehr wenig hört oder liest: der Reifenabrieb. Er ist gemäß einer Studie des Fraunhofer Instituts für rund ein Drittel des gesamten Mikroplastiks in Deutschland verantwortlich. Als Feinstaub ist er in der Luft oder wird von Wind und Regen auf die Böden übertragen oder in die Kanalisation gespült. Viel lässt sich daran nicht ändern, wenn man auf das Auto angewiesen ist. Natürlich sollte man unnötige Fahrten vermeiden und das Gefährt so oft es geht stehenlassen.
Die Geschwindigkeit spielt ebenfalls eine Rolle, sie beeinflusst nicht nur den Verbrauch und damit die CO2 und NOx Emissionen, sondern auch den Abrieb. Aber auch starkes Beschleunigen oder Abbremsen sowie zügige Kurvenfahrten wirken sich besonders negativ aus. Also alles, wo durch die anfallenden Kräfte die Reibung des Reifens auf dem Asphalt vergrößert wird. Im übrigen erzeugt das nicht nur Abrieb beim Reifen, sondern auch beim Asphalt oder auf den Straßenmarkierungen, die Nummer 3 und 9 der Top 10 der Mikroplastikverursacher sind.
Gemäßigtes und vorrausschauendes Fahren ist daher nicht nur für das Klima wichtig, sondern erzielt einen weiteren wichtigen Aspekt!

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
Herzliche Grüße,
Martin

Hello 😊
Driving cars has many aspects with regards to the environment and sustainability. Everybody knows about CO2 emission, but also oxides of nitrogen and fine dust.
From an environmental view there are bad and less bad cars, but really good ones not. Why?
An electric vehicle comes with a big ecological rucksack, batteries and their raw materials are still issues. And the H2-fuel cell is nearly not existing, although that has my biggest hopes.
No matter if combustor or electric vehicle, all share an issue you don’t hear or read much about: tire wear particles. It is according to a study of the Fraunhofer Institute responsible for a third of all microplastics in Germany. As fine dust in the air, or moved by wind or rain into the soil or the sewage system. You can’t do much about it, if you are dependent on your car. Of cause you should avoid unnecessary rides and use other means of transportation as much as possible.
Speed plays a role as well, it does not only influence the mileage and with that the CO2 and NOx emissions, but also the tire wear. The acceleration or braking and speedy cornering have very negative impacts as well. Everything, where the applied forces increase the friction between the tires and the asphalt. By the way that does not only produce tire wear, bot also the asphalt and the street markings loose particles, they are number 3 and number 9 in the top 10 microplastics emitters.
Moderate and forward-looking driving is hence not only good for the climate, but achieves another important aspect!

Have a nice Sunday!
Cordial greetings,
Martin

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